Lehrberufe

Blumenbinder/in und -händler/in (Florist/in) auslaufend - bei Eintritt bis 31. Mai 2016 - AO gültig bis 31. Mai 2020; Ab 1. Juni 2016 heißt dieser Lehrberuf: Florist/in

Aufgabengebiet Florist/in

Die kreative Arbeit mit lebenden Werkstoffen und der Anspruch Kundenwünsche direkt in florale Gestaltungen umzusetzen, machen den Reiz dieses Berufes aus.

Floristen und Floristinnen fertigen Sträuße, Gefäßfüllungen, planen den floristischen Teil ihrer Traumhochzeit ebenso wie Festbankette, Geburtstage und beraten und gestalten gefühlvoll beim Trauerfall – überall ist floristisches Know-how gefragt.

Wer Florist/in werden will, sollte Liebe zu Blumen und Pflanzen, kaufmännisches und handwerkliches Geschick sowie ausgeprägtes Farb- und Stilempfinden mitbringen.

Der/die Florist/in muss kontaktfreudig sein und sprachliches Ausdrucksvermögen besitzen, um Kunden ideenreich und individuell beraten zu können.

Die Ausbildung zum/zur Floristen/in erfolgt in Blumenfachgeschäften, die als Ausbildungsbetrieb anerkannt sind. Die Lehre teilt sich in Betriebspraktikum und Berufsschule, wobei die Berufsschulzeit 3 mal 10 Wochen dauert. Die Ausbildung dauert in der Regel – mit dem abgeschlossenen 9. Schuljahr – 3 Jahre.

Die Abschlussprüfung wird von den Prüfungskommissionen der Wirtschaftskammer NÖ abgenommen.

Zur Weiterbildung werden Kurse in den Wirtschaftsförderungsinstituten der Bundesländer angeboten. Nach entsprechender Berufstätigkeit kann die Meisterprüfung abgelegt werden.

Voraussetzungen

Liebe zu Blumen und Pflanzen, Kreativität, Kaufmännisches und handwerkliches Talent, körperliche Wendigkeit, Belastbarkeit

Anforderungen

Stil- und Farbgefühl, Organisationstalent, Kontaktfreudigkeit, Selbständigkeit, Sprachliches Ausdrucksvermögen

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Berufsprofil

für diesen Lehrberuf



Florist/in



Gastronomiefachmann/-frau

Aufgaben
Der Lehrberuf Gastronomiefachmann/frau verbindet in idealer Weise die Bereiche Küche und Service. Dadurch kommt nicht nur die Kreativität und das Organisationstalent des Jugendlichen zum Einsatz, sondern auch die Kontaktfreudigkeit und Kommunikationsfähigkeit im Umgang mit den Gästen. Die Lehrlinge lernen schon in der Ausbildung, worauf es bei der Führung eines Gastgewerbetetriebes ankommt - auf ein perfektes Service und eine hervorragende, kreative Küche. Die Ausbildung zur Gastronomiefachkraft ist damit die ideale Basis für eine spätere Selbständigkeit in der Hotellerie und Gastronomie.

Berufsausbildung
Vierjährige Lehrzeit mit anschließender Lehrabschlussprüfung.

Berufliche Chancen
Gastronomiefachleute genießen die volle Anerkennung eines 4-jährigen Lehrberufes. Entscheidet man sich für eine weitergehende Ausbildung, stehen einem alle Wege offen - bis hin zur Berufsreifeprüfung, die einem - wie bei allen anderen Lehrberufen auch - den Weg zum Studium an der Fachhochschule oder Universität ebnet. Ob in Gaststätten, Restaurants, Kaffeehäusern, Bars, Hotels oder Catering-Unternehmen - Gastronomiefachkräfte sind als Allrounder in allen Hotel- und Gastgewerbebetrieben gefragt.

Persönliche Fähigkeiten
*Kreativität und Fantasie
* Ausgeprägter Geschmackssinn
* Organisationstalent
* Flexibilität
*Angenehmes Auftreten
* Gute sprachliche Ausdrucksfähigkeit
* Fremdsprachenkenntnisse
* Freundlichkeit und Aufmerksamkeit

 

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Koch / Köchin

Aufgaben
Kochen bedeutet nicht nur Kartoffel und Zwiebel schälen allein. Kochen ist eine Kunst, bei der die Kreativität der Köche jeden Tag aufs Neue gefordert ist. Bei der Erstellung der Speisekarte mit kreativen Gerichten und und Menüvarianten können sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Die Speisekarte ist die Visitenkarte eines jeden Restaurants. Wurde auch der Geschmack des Gastes getroffen, hat der Koch/die Köchin einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg des Restaurants geleistet. Aber auch das Arrangieren von Buffets und Banketten, der Einkauf der Lebensmittel, die Kalkulation und die Organisation des Küchenpersonals gehören zu seinem Aufgabenbereich.

Berufsausbildung
Dreijährige Lehrzeit mit anschließender Lehrabschlussprüfung.

Berufliche Chancen
Köchen steht in den unterschiedlichst ausgerichteten gastgewerblichen Betrieben die "Küchentür" offen. Spezialisierungsmöglichkeiten gibt es auf die verschiedensten Speisengruppen - Suppen und Gemüse (Potager), Saucen (Saucier), Braten (Rotisseur), Kalte Küche (Gardemanager), Eier- und Teiggerichte (Entremetier), Fisch (Poissonier) und Süßspeisen (Patissier).
Eine fundierte Lehrlingsausbildung zum Koch ist gemeinsam mit der Bereitschaft zur Weiterbildung das Karrieresprungbrett: vom Sous-Chef, Küchenchef, F&B Manager oder Inhaber eines eigenen Restaurants bis hin zum Haubenkoch und weltberühmten "Künstler".
Der Kreativität sind auch hier keine Grenzen gesetzt!

Persönliche Fähigkeiten
* Ausgepräter Geschmackssinn
* Organisationstalent
* rasche Auffassungsgabe
* Teamfähigkeit
* Kreativität und Fantasie
* Flexibilität
* Belastbarkeit
* Hygienebewusstsein

 

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Restaurantfachmann/-frau

Aufgaben
Im Lehrberuf Restaurantfachmann/frau lernen Jugendliche, ihre persönlichen Fähigkeiten im täglichen Kontakt mit den Gästen aus unterschiedlichsten Gesellschaftskreisen und verschiedensten Nationen einzusetzen. So verschieden die Gäste, so vielfältig ist auch der Aufgabenbereich: von der Beratung bei der Menü- und Getränkeauswahl über die Organisation von Banketts und Empfängen bis hin zum fachgerechten Servieren (Flambieren, Tranchieren, etc.). Dabei auch auf die persönlichen Wünsche, Neigungen und Bedürfnisse des Gastes einzugehen, erfordert Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen.

Berufsausbildung
Dreijährige Lehrzeit mit anschließender Lehrabschlussprüfung.

Berufliche Chancen
Restaurantfachleute arbeiten vor allem in der gehobenen Gastronomie (Restaurant- und Hotelbetriebe), in Gasthäusern, Kaffeehäusern, Bars und Diskotheken. Durch die Wahl des Betriebes (Klein-, Mittel-, Großbetrieb, Restaurant, Hotel, Catering-Unternehmen, usw.) kann jeder selbst Schwerpunkte im Aufgabenbereich setzen.
Weiterbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten gibt es nach der Lehre genug. Eine Karriere - vom Spezialisten wie Sommelier und Cocktailmixer, "Chef de Rang" (Abteilungsleiter), Maitre d'Hotel" (Empfangchef), "Chef de Service" (Restaurantleiter), Bankettleiter bis hin zum Hotelmanager und Restaurantbesitzer - sind keine Grenzen gesetzt.

Persönliche Fähigkeiten
* Freundlichkeit und Aufmerksamkeit
* Flexibilität
* Geschicklichkeit
* Belastbarkeit
* Konzentrationsfähigkeit
* angenehmes Auftreten und Taktgefühl
* gute sprachliche Ausdrucksfähigkeiten
* Fremdsprachenkenntnisse

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